Patrik Müller Hofstede

Rechtsanwalt und Steuerberater

Jahrgang 1979

Juristisches Studium an der Universität Regensburg,
2004 Erstes Juristisches Staatsexamen in Regensburg,
2006 Zweites Juristisches Staatsexamen in München.

2006 Zulassung als Rechtsanwalt.

2007 Erfolgreicher Abschluß des Fortbildungslehrgangs zum Fachanwalt für Steuerrecht.

2010 Bestellung zum Steuerberater.

2015 Erfolgreicher Abschluß des Fortbildungslehrgangs zum Fachanwalt für Arbeitsrecht.

Beratungssprachen: deutsch, englisch

Gerrit Müller Hofstede

Rechtsanwalt und Notar a.D.

Jahrgang 1940

Juristisches Studium an den Universitäten Berlin und München,
1965 Erstes Juristisches Staatsexamen in Berlin,
1968 Zweites Juristisches Staatsexamen in Hannover.

Daran anschließend Geschäftsführerausbildung bei der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), Köln, mit Schwerpunkt in der arbeitsrechtlichen Firmen-Beratung.

Ab 1971 tätig in der Vertrags- und Patentabteilung der Siemens AG in Erlangen mit Schwerpunkt Ausarbeitung und Verhandlung von Patent- und Know-How-Lizenzverträgen sowie Verträgen über die Lieferung und den Betrieb von kompletten Industrieanlagen (turnkey solutions).

Seit 1973 selbständiger Rechtsanwalt in Frankfurt am Main,
1980 bis 2010 Notar in Frankfurt am Main.

Beratungssprachen: deutsch, englisch, französisch

Interview mit Patrik Müller Hofstede

Sie bieten für Unternehmen rechtliche und steuerliche Beratung aus einer Hand an. Was sind die Vorteile eines solchen Angebots?

Unsere Mandanten dürfen von uns erwarten, daß wir ihre Probleme nicht isoliert unter rein juristischen Gesichtspunkten betrachten. Ein besonderes Augenmerk richten wir auf die wirtschaftlichen und steuerlichen Auswirkungen unserer Beratung.

Die an uns herangetragenen Rechtsfragen analysieren wir mit der Sichtweise des Unternehmers. Das gilt nicht nur für klassische wirtschaftsrechtliche oder vertragsrechtliche Fragen, sondern auch die arbeitsrechtliche Beratung verlangt regelmäßig eine solche Vorgehensweise. Hier spielen häufig steuer- und sozialversicherungsrechtliche Aspekte des Falles eine Rolle, wie z. B. bei der sog. Phantomlohnproblematik, bei der Erstellung von Anstellungs- und Entsendungsverträgen für Expatriates bis hin zur Gestaltung der betrieblichen Altersversorgung in Unternehmen. 

Wie oft ziehen Sie für Ihre Mandanten vor Gericht?

Gerichtliche Auseinandersetzungen sind unter kaufmännischen Gesichtspunkten regelmäßig nicht zielführend. Sie kosten oft viel Geld bei ungewissem Ausgang, denn auch der scheinbar sichere Streit birgt das Risiko des Unterliegens. Der Fokus unserer Beratung liegt daher auf einer außergerichtlichen Beilegung von Streitfällen.
Einem von Dritter Seite aufgezwungenen Rechtsstreit kann sich ein Mandant nur selten entziehen, in diesen Fällen heißt es Flagge zu zeigen. Auch wenn die Klärung von Fragen ansteht, die von grundlegener Bedeutung für das Unternehmen sind, kann ein Gerichtsverfahren erforderlich sein, in Ausnahmefällen ist es dem Mandanten sogar anzuraten.

Alle von uns geführten Gerichtsverfahren betreiben wir im Interesse unserer Mandanten mit Engagement, emotionsfern und mit der kaufmännisch gebotenen Sachlichkeit. Sich vor Gericht zu begegnen bedeutet schließlich nicht, nie wieder Geschäfte miteinander zu machen. 

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Interview mit Gerrit Müller Hofstede

Herr Müller Hofstede, Sie sind seit 1973 als Rechtsanwalt tätig und haben sich auf die Beratung von Unternehmen spezialisiert. Gibt es in der Rückschau bei der Beratung von Unternehmen "Trends"?

Das Arbeitsrecht hat an Beratungsintensität und an Bedeutung für die unternehmerische Praxis eindeutig gewonnen, während der Beratungsbedarf etwa im Bereich des Wettbewerbsrechts (UWG) nach entsprechenden gesetzgeberischen Schritten stark rückläufig geworden ist.

Nicht zu verkennen ist die immer stärker werdende Beeinflussung unserer Rechtsordnung durch das Europäische Recht. Als Beispiel sei hier genannt die 7. GWB-Novelle von 2005, die eine weitgehende materiell-rechtliche Angleichung des deutschen Kartellrechts an das Europäische Wettbewerbsrecht brachte. Diese Entwicklung ist noch in vollem Gang und verlangt entsprechende Beobachtung und Weiterbildung des juristischen Unternehmensberaters.

Sie waren langjährig als Notar tätig. Welche Vorteile bietet Ihre notarielle Erfahrung für Ihre anwaltliche Beratungstätigkeit?

Der Mehrwert notarieller Erfahrung für die anwaltliche Beratungstätigkeit liegt im Bereich des Gesellschaftsrechts und Grundstücksrechts auf der Hand. Für den Abschluß von Grundstücksgeschäften sowie bei der Errichtung oder Veränderung von Kapitalgesellschaften ist materiell-rechtlich notarielle Beurkundung vorgeschrieben. Die hierbei zu beachtenden Normen und Verfahren sollte auch ein Anwalt kennen, der umfassende Unternehmensberatung betreibt.

Was macht die Arbeit in einer kleinen Kanzlei aus?

In einer kleinen Kanzlei arbeitet man näher am Mandat und ist näher am Mandanten als in großen Kanzleien. Aus der Sicht des Anwalts liegt der große Charme einer kleinen Kanzlei in der Vielfalt der juristischen Anforderungen, ohne daß die notwendige Spezialisierung darunter leidet. Die weitgesteckte Erfahrung seines Anwalts kommt immer dem Auftraggeber zugute.

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